Vervollständigt werden die Schilderungen der Kriegserlebnisse durch Interviews mit Historikern, Archäologen und Medizinern: Was weiß man heute über die Wirklichkeit des Krieges vor 200 oder 400 Jahren? Wie wurden Verletzungen behandelt? Welche Auswirkungen hatte die Belagerung einer Stadt auf die Zivilbevölkerung?
Im Zusammenspiel dieser Ebenen aus rekonstruierten Berichten und Wissenschaftskrimis und dem Blick der Historiker wird Weltgeschichte lebendig und spannend. Durch die dramaturgische Verdichtung entstehen eindringliche Dokumente menschlicher Leidensfähigkeit.
Gesamt-Regie führt der durch die mehrteilige ZDF-Dokumentation „Metropolis“ bekannte Regisseur Hannes Schuler. Der gebürtige Münchner ist Träger des Bayerischen Fernsehpreises. Die Drehbücher stammen von Dr. Anne Roerkohl, die seit den frühen 1990er Jahren als Autorin historischer Features und Dokumentarfilme für Fernsehsender der ARD arbeitet, sowie von Jan Lorenzen, der für den Doku-Dreiteiler "Roter Stern über Deutschland" 2002 zusammen mit Christian Klemke den Grimme-Preis erhielt.
Die Dokumentationsreihe „Die großen Schlachten“ ist eine Koproduktion der OTTONIA Media GmbH mit dem MDR, SR, HR und WDR in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM).
Die Einzelepisoden