Inventur bei den Skorpionen
Zwölf Autoren haben nach spannenden Themen gesucht. Sie schauten dem Tierarzt bei der Operation eines Nashorns zu, filmten im Insektarium, wie man Skorpione zählt und waren dabei, als bei Brillenpinguinen Gentests gemacht wurden. Die dienten der Überprüfung des Geschlechts der Pinguine. Dieses ist nach der Geburt oft nicht eindeutig zu bestimmen und kann nur geschätzt werden.
Vom Baby zum Teenie
Zwei Helden der neuen Staffel sind die beiden Gorillababys „Mary II“ und „Monza“. Das Gorillamädchen kam aus dem Münsteraner Zoo nach Stuttgart und verbrachte sogar kurze Zeit auf der Intensivstation in der Uni-Klinik Köln. Im November traf die kleine Gorilladame im Affenkindergarten auf ihren Gefährten Monza aus Frankreich, der von seinem Vater nach der Geburt verletzt und nach Stuttgart gebracht wurde. Um seine Ankunft richtig in Szene zu setzen, wurde auch drei Tage in Frankreich gedreht.
Noch vor dem Drehbeginn gab es bei den Schneeleoparden in der „Wilhelma“ Nachwuchs. Ein Kamerateam begleitete das Jungtier die gesamten fünf Monate. Traurig wurde es zum Schluss, als die Mutter der jungen Schneeleopardin schwer erkrankte.
Heimat für 1.000 Arten
Um 1842 ließ König Wilhelm I. am Rande des Stuttgarter Rosensteinparks ein Badehaus errichten. Es war der maurischen Stadtburg Alhambra von Granada nachempfunden und ähnelt einem Märchen aus 1001 Nacht. Die ersten Tiere kamen nach dem Zweiten Weltkrieg hinzu. Bis heute gilt die Mischung aus Tierpark, botanischem Garten und historischen Bauten in einer maurischen Gartenanlage als einzigartig. Mit fast 1.000 Tierarten ist die Stuttgarter „Wilhelma“ nach dem Zoologischen Garten in Berlin der artenreichste Tierpark in Deutschland.