Silberglanz und Schnee
Vor drei Jahren startete die OTTONIA Media GmbH die Doku-Reihe „Zeugen aus Stein“. Die ersten Folgen stellten die Dome in Halberstadt, Magdeburg und Merseburg vor. Mit aufwändiger Beleuchtungstechnik sowie mit Hilfe von Computeranimationen und O-Tönen erlebt der Zuschauer für dreißig Minuten Geschichte hautnah.
Die ersten Szenen für den vierten Film der Reihe wurden bereits vor einem Jahr in Freiberg gedreht. „Wir wollten unbedingt Bilder mit dem verschneiten Dom im Film haben“, sagt Producerin Dorothea Schrade. Für einige Szenen fuhr das Drehteam auch in die ehemalige Zeche „Elisabeth“. Der Film macht in sehr schönen Einstellungen deutlich, dass es den Dom ohne Silberbergbau nie gegeben hätte.
Nordlicht verliebt sich in Orgel
Der Film von Ernst-Michael Brandt zeigt, dass der Freiberger Dom nicht nur zu einer Reise in die Vergangenheit der Stadt einlädt, sondern heute Treffpunkt einer lebendigen Gemeinde ist. Stephanie und Judith, zwei Teenager, singen seit Jahren in der Kurrende, dem Gemeindechor, mit und freuen sich auf die Konzerte in der Adventszeit. Christel Kandler, die ehemalige Katechetin, ist heute Rentnerin und führt fachkundig und engagiert Reisegruppen durch ihren Dom. Conrad Heinze ist seit mehr als dreißig Jahren Mitglied des Kirchenvorstandes und ehemaliger Student der Bergbauakademie. Er erklärt im Film, warum der Dom ohne den Bergbau nicht möglich gewesen wäre. Christian Skobowsky hat es die Silbermann-Orgel angetan. Der Kirchenmusikdirektor zog dem weltberühmten Instrument zuliebe von Norddeutschland nach Sachsen.
„Steinerne Zeugen – Der Dom zu Freiberg“ wird am 23. Dezember, um 22 Uhr, im MDR FERNSEHEN gesendet.
Pressemitteilung © OTTONIA Media GmbH 12/2007