Fritz Sauckel – Hitlers Mann in Thüringen
„Nie in meinem Leben war ich für Willkür oder Gewaltakte veranlagt“, steht auf dem Blatt Papier, das vor Fritz Sauckel liegt. Er sitzt in einer Zelle des Nürnberger Militärgefängnisses und schreibt seine Lebenserinnerungen nieder. Es ist ein verzweifelter Versuch, der Verurteilung zu entgehen. Es wird ihm nichts nutzen: Sauckel wird im Morgengrauen des 16. Oktober 1946 gehängt werden.
Der amerikanische Hauptankläger im Nürnberger Kriegsverbrecher- prozess, Robert H. Jackson, hatte Hitlers „Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz in Deutschland“, der seit 1942 verantwortlich für die Verschleppung und Ausbeutung von Millionen Menschen in den besetzten Gebieten war, als „den größten und grausamsten Sklavenhalter seit den ägyptischen Pharaonen“ bezeichnet.





