Die Geschichte Mitteldeutschlands

 

Macht und Reichtum, Liebe und Hass, Mord und Krieg, Genie und Wahnsinn – große historische Themen aus zweitausend Jahren, verfilmt in spannenden Schicksalen und emotionalen Situationen – das ist die „Geschichte Mitteldeutschlands“. Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, kaum eine Region in Deutschland hat eine so vielseitige und wechselvolle Geschichte. Entscheidende politische und kulturelle Entwicklungen nahmen in Mitteldeutschland ihren Anfang, weltweit bedeutende Frauen und Männer wurden hier geboren oder hinterließen in der Region ihre Spuren.

Seit Sendestart im Herbst 1999 bis zum Herbst 2010 hat die OTTONIA 53 Filme produziert. Präsentiert von Gunter Schoß, wurde jedes Jahr eine neue Staffel gesendet, und zwar zur Primetime: Sonntags, 20.15 Uhr. Neben dem kontinuierlichen Auftritt im MDR fanden ausgewählte Filme der Reihe auch Eingang ins Programm von ARTE und der ARD.

Die Episoden der 11. Staffel zur „Geschichte Mitteldeutschlands“ im Jahr 2009:

 

Barbarossa (Sascha Gluth) hält Einzug auf Burg Querfurt (Foto: MDR/Trepte)

Kaiser Barbarossa – Die Legende im Kyffhäuser

Fast vier Jahrzehnte regiert Barbarossa das „Heilige Römische Reich“ mit diplomatischem Geschick und militärischem Handeln.  Doch wer war Friedrich I. von Hohenstaufen, den die Italiener „Barbarossa“ („Rotbart“) nannten? Warum hat ihm die Nachwelt auf dem Kyffhäuser ein Denkmal gesetzt? Der Film sucht im wahren Leben des Kaisers nach den Wurzeln der Legende.
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Fritz Sauckel, gespielt von Thomas Mai (Bild: MDR/Flad)

Fritz Sauckel – Hitlers Mann in Thüringen

Als „den größten und grausamsten Sklavenhalter seit den ägyptischen Pharaonen“ hatte der amerikanische Hauptankläger im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess, Robert H. Jackson, Hitlers „Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz in Deutschland“ bezeichnet. Seit 1942 war er verantwortlich für die Verschleppung und Ausbeutung von Millionen Menschen in den besetzten Gebieten: Männer, Frauen, selbst Kinder. mehr lesen

Bild: MDR/Berger

August Horch – Ein Leben auf vier Rädern

Geboren 1868 im Moseldörfchen Winningen, interessiert sich August Horch früh für alles Technische und studiert Maschinenbau am Technikum Mittweida. Finanzielle Probleme, für die er sich verantworten muss, führen ihn schließlich nach Zwickau, wo er sich unter dem Namen „Audi“ (lateinisch für „Horch“) niederlässt. Es ist also letztlich sein Scheitern als Geschäftsmann, das August Horch zum Begründer der Automobilindustrie in Sachsen werden lässt. mehr lesen

Schauspieler Simon Werner in der Rolle des Ernst Thälmann (Bild: MDR/Schöne)

Ernst Thälmann - Wie er wirklich war

Es ist die große persönliche Tragödie des populären Arbeiterführers und mächtigsten deutschen Kommunisten, dass Stalin, sein Herr und Meister, keinen Finger für ihn rührt, als er in Nazi-Haft schmort. Vergeblich schreibt Thälmanns Ehefrau Rosa Briefe nach Moskau und bettelt um Hilfe. Für Stalin hat der Mohr seine Schuldigkeit getan. War Thälmann wirklich nur Stalins willenlose Marionette oder war er doch der große Arbeiterführer? Die „Geschichte Mitteldeutschlands“ geht auf Spurensuche. mehr lesen

Nicole Janze als Katharina von Bora (Foto: MDR/Lander)

Katharina von Bora - Nonne, Geschäftsfrau, Luthers Weib

Für die junge sächsische Adlige ist das Mittelalter am Karsamstag 1523 vorbei, als sie aus dem Kloster Marienthron in Nimbschen bei Grimma flieht. Nach einer turbulenten Flucht kommt Katharina in Wittenberg an. 1525 finden Katharina und Luther zueinander. Katharina managt fortan Luthers Anwesen und die Finanzen in „Gutsherrin Art“.
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Die Episoden der 10. Staffel zur „Geschichte Mitteldeutschlands“ im Jahr 2008:

 

Albrecht der Entartete - das schwarze Schaf der Wettiner

Im Mittelpunkt des ersten Films der 10. Staffel steht Landgraf Albrecht von Thüringen aus dem Adelsgeschlecht der Wettiner. Zeitgenössische Chronisten, die ihn auch Albrecht „den Entarteten“ nennen, machen ihn für den Niedergang der Wettiner am Ende des 13. Jahrhunderts verantwortlich. Stimmt das, oder war der Adlige nur das Opfer einer Verleumdungskampagne?
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Der Darsteller von Martin Bormann an seinem Schreibtisch (Bild: OTTONIA/Baumgärtel)

Martin Bormann - Hitlers braune Eminenz

Auch um Martin Bormann ranken sich Mythen. Der in Halberstadt geborene Bormann steigt unter den Nationalsozialisten zur Nummer Zwei hinter Adolf Hitler auf. Seine sterblichen Überreste werden offiziell erst 1973 in Berlin gefunden. Doch ist Bormann wirklich in Berlin gestorben oder hat ihm der britische Geheimdienst in den letzten Kriegstagen zur Flucht verholfen?
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Karoline Teske als Sybilla von Neitschütz (Bild: MDR/Axel Berger)

Die vergiftete Mätresse - wie August der Starke an die Macht kam

Der dritte Film der 10. Staffel widmet sich Sibylla von Neitschütz, der Geliebten des Kurfürsten Johann Georg IV. Die „Geschichte Mitteldeutschlands“ fragt, ob August der Starke, legendärer Kurfürst von Sachsen, am Tod seines älteren Bruders mitschuldig ist. Ist an der Mord-Theorie vielleicht doch ein Funken Wahrheit dran?
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Felix Graf Luckner - der Retter von Halle

Im April 1945 verhindert Felix Graf von Luckner, dass Halle von den Alliierten zerstört wird. Danach feiert er sich als „Retter von Halle“. Da ist er 64 Jahre alt und hat bereits ein abenteuerliches Leben hinter sich, bei dem nicht immer Wahrheit von Fiktion zu trennen ist. Der Film über Felix Graf von Luckner fragt, wer er wirklich war: ein Volksheld oder ein Aufschneider?
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Christiane Vulpius und Goethe bereiten sich auf die nächste Einstellung vor

Glück ohne Ruh - Goethe und die Liebe

Das Finale der zehnten Staffel bestreitet Johann Wolfgang von Goethe. Im kommenden Jahr wird der 260. Geburtstag des Dichters begangen. Dieses Datum will auch die „Geschichte Mitteldeutschlands“ nicht unbeachtet lassen und befasst sich mit Goethe sowie seinen Frauen, u.a. Herzogin Anna Amalia. War seine jahrelange Liebe zu Charlotte von Stein nur ein Ablenkungsmanöver und die Reise nach Italien in Wahrheit eine Flucht? mehr lesen

Die Episoden der 9. Staffel zur „Geschichte Mitteldeutschlands“ im Jahr 2007:

 

Händel – Das Geheimnis eines Genies 

Als Georg Friedrich Händel 1759 stirbt, verlieren zwei Nationen einen ihrer größten Künstler, die Deutschen und die Engländer. Der gebürtige Hallenser ist, neben dem im gleichen Jahr geborenen Bach, der bedeutendste Komponist des Barock, der erste des bis dahin nahezu unbekannten Typus des „freischaffenden Künstlers“, der neben seinem gewaltigen Werk ein Millionenerbe hinterlässt.
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Alfred Brehm – Der Tiervater aus Thüringen 

„Tiervater Brehm“ nannten ihn Millionen Leser und Bewunderer. Aber war der Vater der Tiere auch ein Freund der Tiere oder schätzte er nur jene, die schon seit alters her in der Überlieferung eine glanzvolle Rolle spielten, übernahm er nicht jahrhundertealte Klischees und fügte ihnen neue hinzu? War Tiervater Brehm wirklich ein so glänzender Forscher oder eher ein faszinierender Erzähler? Was machte ihn so populär? mehr lesen

Kaiser Heinrich IV. – Der Tyrann auf dem Thron 

Was an Scheußlichkeiten über Heinrich IV. berichtet wird, der mit seinem demütigen Kniefall in Canossa 1077 in die Geschichte einging, ist völlig außergewöhnlich und absolut einmalig im gesamten Mittelalter. Heimtückische Morde, Verrat, sogar die Vergewaltigung seiner Ehefrau und seiner Schwester, der Äbtissin von Quedlinburg, soll er angezettelt haben. Dennoch hat sich Heinrich IV. ungewöhnlich lange auf dem Thron gehalten: ganze 50 Jahre. mehr lesen

Die Dunkelgräfin von Hildburghausen – Marie Antoinettes vertauschte Tochter? 

Am 7. Februar 1807 kommt in der thüringischen Residenzstadt Hildburghausen gegen Mitternacht ein eleganter Reisewagen an. In den nächsten dreißig Jahren wird sich das Leben des Paares, das sich hier niederlässt, unter den Augen der Öffentlichkeit in menschenscheuer, ja fast grotesker Geheimhaltung abspielen. Die vornehme Dame zeigt sich nie anders als verschleiert, und so brodelt seit 200 Jahren die Gerüchteküche: Wer war die „Dunkelgräfin“ von Hildburghausen? mehr lesen

Moritz Schreber – Vom Kinderschreck zum Gartenpaten 

Bis heute ist der Name Schreber ein Synonym für den Kleingarten am Rande der Stadt. Doch der Leipziger Arzt Daniel Gottlob Schreber war lediglich Namenspatron, mehr nicht. Er erntete postum den Ruhm für eine Massenbewegung, die er bestenfalls inspirierte. Sein eigentliches Streben galt nicht wohlgeformten Radieschen und leuchtenden Kletterrosen. Der Leipziger Orthopäde Schreber hatte gerade Kinderrücken im Sinn, nicht getrimmte Gemüsebeete. mehr lesen

Die Episoden der 8. Staffel zur „Geschichte Mitteldeutschlands“ im Jahr 2006:

 

Katharina die Große - Die Zarin aus Zerbst

Am 9. Juli 1762 wird die einstige Prinzessin Sophie Friederike Auguste von Anhalt-Zerbst zur neuen Kaiserin von Russland ausgerufen. Als Katharina die Große führt sie das Riesenreich in ein modernes Zeitalter und an die Spitze der europäischen Großmächte. Doch nicht ihre Erfolge, sondern ihre Liebesgeschichten und Skandale machen die Zarin zu einer der berühmtesten Personen der Weltgeschichte. mehr lesen

Böttger und das Meißner Porzellan - Genialer Erfinder oder Betrüger?

Im Barock steht Porzellan hoch im Kurs. Ganz Europa will das Geheimnis des weißen Goldes entschlüsseln. Doch die Chinesen verraten nichts. Im Winter 1707 gelingt in Dresden ein echter Geniestreich: die Erfindung des europäischen Porzellans! Damit wird den Chinesen ihr Monopol entrissen. Doch bis heute ist nicht klar, wer der Erfinder gewesen ist. War es der Goldmacher Böttger, sein Lehrmeister Tschirnhaus, oder war alles ganz anders? mehr lesen

Graf von Gleichen mit seinen beiden Frauen (Bild: Filmausschnitt)

Ehe zu Dritt - Die Frauen des Grafen von Gleichen

Im Herbst 1539 bekommt Martin Luther einen Brief, der ihn fast zum Wahnsinn treibt. Einer der eifrigsten Verfechter der Reformation bittet ihn darin um einen schier unmöglichen Gefallen: Landgraf Philipp von Hessen, Luthers wichtigster Verbündeter, will die Zustimmung zu einer Doppelehe! Zur Rechtfertigung seines unmoralischen Ansinnens benutzt er die Geschichte vom „zweibeweibten“ thüringischen Grafen von Gleichen. mehr lesen

Hedrich an seinem Schreibtisch.

Reinhard Heydrich - Der Henker aus Halle

Im Juni 1932 erhält die NS-Führung in München einen Brief. Absender ist der Gauleiter von Halle-Merseburg. Ein hoher Funktionär sei Jude! Der Name des Mannes war Reinhard Heydrich, Geheimdienst-Chef der SS. Ein Verbrecher, der verantwortlich ist für den Mord an Millionen von Juden, soll selbst jüdischer Herkunft gewesen sein.
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Walter Ulbricht als Staats und Regirungschef der DDR.

Walter Ulbricht - Der Mann, mit dem niemand rechnete

1945 kehrt Walter Ulbricht aus dem Moskauer Exil zurück. Im Gepäck hat er nicht nur einen kommunistischen Aufbautrupp, die „Gruppe Ulbricht“, sondern die Spitzenposition der KPD. Wie gelangte der geborene Leipziger, ein Mann, der lange Zeit lediglich in der zweiten Parteireihe als pedantischer Organisator agierte, ganz nach oben?
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Die Episoden der 7. Staffel zur „Geschichte Mitteldeutschlands“ im Jahr 2005:

 

Konrad von Wettin - Der Stammvater der sächsischen Könige

1098 als zweiter Sohn eines mäßig begüterten Grafen in Wettin an der Saale geboren, hatte er kaum Aussichten auf eine große Karriere. Doch voller Tatkraft und vom Ehrgeiz getrieben, schaltet der Edelmann alle Konkurrenten aus und erobert nur zwei Dekaden später die Burg Meißen und die zugehörige Markgrafschaft. Sein Aufstieg ist von Geheimnissen umwoben. Die Chronisten widersprechen sich. Man munkelt von Mord! mehr lesen

Kunz von Kaufungen - Der Prinzenräuber von Altenburg

In der Nacht zum 8. Juli 1455 geschieht eines der legendärsten Verbrechen der Geschichte. Der Ritter Kunz von Kaufungen entführt aus dem Schloss zu Altenburg die sächsischen Prinzen Ernst und Albrecht. 14 und 12 Jahre alt sind die Opfer, die einzigen Erben des Hauses Wettin, Söhne des Kurfürsten Friedrich II. Der Tatort ist Kunz wohl bekannt, denn hier begann er 1443 seine Beamtenkarriere als kurfürstlicher Burgvogt. mehr lesen

Gräfin Cosel - Aufstieg und Fall einer Mätresse

Gräfin  Cosel ist als einzige der zahlreichen Mätressen Augusts des Starken in die Geschichte eingegangen. Begonnen hat ihr Aufstieg mit einer schicksalhaften Begegnung im winterlichen Dresden des Jahres 1704. Das Haus des Hofbeamten Hoym steht in Flammen. Als August der Starke besorgt herbei eilt, erblickt er die wunderschöne Anna Constantia von Hoym, die beherzt die Löscharbeiten leitet. mehr lesen

Friedrich Schiller - Dichterfürst und Frauenliebling

Ein Augenzeuge berichtet, dass die Uraufführung der „Räuber“ 1782 in Mannheim großes Entsetzen im Saal ausgelöst haben soll. Der Verfasser des Stückes ist ein unbekannter Regimentsmedikus aus Stuttgart – Friedrich Schiller, gerade 23 Jahre alt. Der württembergische Herzog Carl Eugen reagiert auf den plötzlichen Ruhm seines Schützlings mit Arrest und verbietet das „Komödienschreiben“ ein für alle mal. mehr lesen

Hugo Junkers - Der Ikarus von Dessau

Als der Ingenieur Hugo Junkers 1895 in Dessau die ersten Gasbadeöfen baut, löst er in den deutschen Badezimmern eine kleine Revolution aus: warmes Wasser aus der Wand, soviel und so oft man es will! Der Mann mit der verkrüppelten Hand ist ein genialer Erfinder, Sportsmann und zudem ein Unternehmer mit ethischen Grundsätzen. Junkers ist schon 55, da startet er seine spektakuläre zweite Karriere als Flugzeugbauer. mehr lesen

Die Episoden der 6. Staffel zur „Geschichte Mitteldeutschlands“ im Jahr 2004:

 

Theophanu - Die mächtigste Frau des Abendlandes

Im Juni 984 wird im Thüringer Wald Weltgeschichte geschrieben. In der Kaiserpfalz Rohr gelingt es Kaiserin Theophanu, ihren vierjährigen Sohn den Fängen Herzog Heinrichs des Zänkers zu entreißen. Sie erzwingt die Unterwerfung des Rebellen und wird damit zur mächtigsten Frau des Abendlandes. Doch eigentlich war sie nur ein Faustpfand für einen Pakt zwischen ihrem Onkel und Otto dem Großen.
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Hermann von Salza - Der Kreuzritter aus Thüringen

Am 18. März 1229  krönt sich ein vom Papst zum Ketzer gebannter Kreuzfahrer zum König von Jerusalem. Es ist Kaiser Friedrich II. An der Seite des neuen Königs steht sein treuester Gefolgsmann, Hermann von Salza, der Hochmeister des Deutschen Ordens. Der aus Thüringen stammende Adelige ist der überragende Diplomat seiner Zeit. Nur seinem Geschick ist die Rücknahme des päpstlichen Banns im Frieden von San Germano zu verdanken. mehr lesen

Johann Sebastian Bach – Der liebe Gott der Musik

Wer war dieser Mann, „von dem alle musikalische Weisheit ausging“ und der heute unbestritten als „das Musikgenie“, als der wohl größte Musiker aller Zeiten gilt? Sein riesiges Werk, fast 1200 Kompositionen, hat er uns hinterlassen, künstlerisch wie technisch hochkompliziert und vollkommen, berührt tief. Das 18. Jahrhundert aber versagte dem Genie Bach seine Anerkennung.
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Otto von Bismarck - Der Junker aus der Altmark

Als die Flut der 1848er Revolution die Altmark erreicht, stellt sich ihr ein Mann entgegen – Otto von Bismarck. Den „frechen“ Revoluzzern aus Tangermünde, die in seinem Dorf die schwarz-rot-goldene Fahne hissen, will es der stramme Monarchist zeigen und vertreibt sie mit einer Horde Bauern, einem Gewehr und einer Reitpeitsche.
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Karl May - Der Phantast aus Sachsen

Er soll über 1.200 Sprachen und Dialekte verstanden haben, mehr als 20 Mal in Nordamerika gewesen sein, über 35.000 Apachen befehligt und wegen der Strapazen im wilden Westen täglich zehn bis vierzehn Pfund Fleisch gegessen haben – roh oder unter dem Sattel zugeritten. So erfuhren es die Zuhörer auf seinen Lesetourneen. Doch Karl May ist dem Indianer nie begegnet, und erst sehr viel später reist er ein einziges Mal in die USA. mehr lesen

Die Episoden der 5. Staffel zur „Geschichte Mitteldeutschlands“ im Jahr 2003:

 

Radegunde – Die geraubte Prinzessin

Auf der Suche nach dem verlorenen Schatz der Thüringer Könige entdeckt der Film das Schicksal einer außergewöhnlichen Frau: Radegunde. Geboren vor 1500 Jahren im Herzen Germaniens, wird sie zur letzten Überlebenden des Thüringer Königshauses, das in der Mitte Europas herrschte und in blutigen Kämpfen unterging.
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Friedrich der Gebissene – Der letzte Staufer

1268 - Das Imperium der Staufer-Kaiser zwischen Nordsee und Sizilien zerfällt, nachdem der Urenkel Barbarossas, Konradin, in Neapel enthauptet wurde. Doch in Thüringen gibt es einen weiteren Nachkommen des Kaisers: Nicht Konradin, sondern der spätere wettinische Land- und Markgraf Friedrich, Sohn der Margarethe von Hohenstaufen, ist der tatsächlich „letzte Staufer“!
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Martin Luther – Ein Leben zwischen Gott und Teufel

Die Welt am Ende des Mittelalters: Obwohl ihm der Scheiterhaufen droht, fordert ein deutscher Mönch aus Wittenberg an der Elbe den Papst, die Inquisition und das ganze Kaiserreich heraus: Martin Luther. Der Gott, den er als Kind und Student kennen lernt, ist der strafende Gott. Doch 1513 entdeckt Martin Luther eine alte Wahrheit neu: Allein wer sich Jesus Christus zuwendet und sich mit seiner Schuld ihm immer wieder anvertraut, der wird nach dem irdischen Tode gerettet. mehr lesen

Richard Wagner – Für König und Revolution

Mai 1849 – Dresden brennt, das Volk rebelliert und auf den Barrikaden steht ein Mann, der als Erneuerer der europäischen Musik Geschichte macht: Richard Wagner. Sein politisches Revoluzzertum zwingt ihn jahrelang ins Exil, denn er wird steckbrieflich verfolgt. Bis zu seinem 52. Lebensjahr ist er auf der Flucht vor seinen Gläubigern. Schließlich beschert ihm die Begegnung mit Bayernkönig Ludwig II. ein herrschaftliches Auskommen wie keinem anderen Komponisten je zuvor. mehr lesen

Friedrich August III. – Sachsens letzter König

Die erste und einzige Liebe des Monarchen Friedrich August III.  endet im Fiasko, Luise flieht mit ihrem Liebhaber. Dresden im November 1918 – die Revolution hat Sachsen erreicht. Vor Tausenden Mitgliedern des Arbeiter- und Soldatenrates wird das Ende der sächsischen Monarchie proklamiert und auf dem Dresdner Schloss die rote Fahne gehisst.
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Die Episoden der 4. Staffel zur „Geschichte Mitteldeutschlands“ im Jahr 2002:

 

Otto der Große - Der Kampf um die Krone

Otto legte den Grundstein für das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das bis 1806 bestand. Sein Herrschaftsgebiet reichte von der Nordsee bis nach Neapel, seine Verbindungen bis nach Byzanz und Afrika.  Aachen, Rom, Konstantinopel, alles Orte, die während Ottos Aufstieg zu einem der mächtigsten, außergewöhnlich erfolgreichen aber auch angefeindeten Herrscher entscheidende Stationen waren. mehr lesen

Elisabeth von Thüringen - Rebellin und Heilige

Eine Frau, die Armen Brot reicht, Kranke behandelt, für Notleidende da ist, die aber auch Königstochter und Thüringer Landgräfin ist und über die wundersame Geschichten bekannt sind: die Heilige Elisabeth. Mit vier Jahren muss die ungarische Königstochter ihre Heimat verlassen. Zur Braut des künftigen Thüringer Landgrafen erwählt, soll Elisabeth auf der Wartburg, am Hofe der Ludowinger aufwachsen.
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August der Starke - Sachsens Sonnenkönig

In Sachsen hat jeder schon mal etwas von ihm gehört. Bekannt ist er weit über die Grenzen des Freistaates hinaus. August der Starke, der schillernde Herrscher, der legendäre Kurfürst und polnische König.

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Die Schwarzburger - Spuren vergangener Macht

Verborgen in den Tälern Thüringens liegt die Schwarzburg, fast vergessen und größtenteils verfallen. Der Film geht auf Spurensuche, lässt in sechs Episoden die Geschichte um das Schicksal der Burg und ihrer Herren wieder lebendig werden. Die Zuschauer werden in die zauberhaften Weiten des Schwarzatals mit der Schwarzburg als Mittelpunkt geführt, auf Burg Greifenstein und nach Rudolstadt, allesamt wichtige Zentren schwarzburgischer Macht. mehr lesen

Der Alte Dessauer - Im Dienste der Preußen

Im Tabakskollegium genoss er eine Sonderrolle. Er war der Einzige, der im erwählten Kreis der königlich-preußischen Abendgesellschaften nicht dem Rauchzwang unterlag. Ein Nichtraucher - der Alte Dessauer, Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau, mit 36 Jahren Generalfeldmarschall der preußischen Armee.
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Die Episoden der ersten drei Staffeln zur „Geschichte Mitteldeutschlands“ von 1999 bis 2001: 
 

Mörder, Häscher und Halunken - Kriminalgeschichte und Geschichten

Der Rahmen des verbrecherischen NS-Staates gab Kriminellen wie Karl Koch, dem Kommandanten des Konzentrationslagers Buchenwald, erst die Möglichkeit, ihren düsteren Machenschaften zu frönen. Und dass es in der DDR nicht gelingt, Kriminalität per Dekret abzuschaffen, zeigt die schreckliche Bluttat des Selbstmörders Erwin Schaper 1967 in Eisenach. 
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Für Kaiser, Volk und Vaterland - Die Deutschen und ihre Denkmäler

Die Wartburg am 18.10.1817: Bier fließt in Strömen, deutsche Studenten singen Lieder und halten glühende Reden gegen die Kleinstaaterei. Die national gesinnten Burschen starten eine Nationalbewegung und  feiern den Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, also das Ende der napoleonischen Fremdherrschaft.
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Rebellen, Aufruhr, Barrikaden - Die Kleinen gegen die Großen

In Aufständen, Rebellionen, Revolutionen stehen die Beherrschten, die Armen und Machtlosen gegen die Herrschenden auf. Der Film fragt nach den Gründen, die Menschen zu unterschiedlichen Zeiten dazu bringen, ihr Leben zu wagen und gegen die Herrschenden aufzubegehren. Er rückt jene Momente in der Geschichte Mitteldeutschlands ins Blickfeld, in denen die gegebene Ordnung in Frage gestellt und zeitweise oder gar dauerhaft gebrochen wird. mehr lesen

Maler, Musen und Moneten - Von Lust und Qual des Künstlers

Warum zertrümmerte sich der Schöpfer der berühmten Uta-Figur im Naumburger Dom die Hand? Warum verließ Lucas Cranach in hohem Alter Wittenberg, wo er als Maler zu Reputation und Reichtum gelangt war und zog nach Weimar? Warum wurde Caspar David Friedrich vergessen und war über Jahrzehnte in keinem Kunstlexikon zu finden? Warum begann die Geschichte der Modernen Kunst in Deutschland ausgerechnet in Dresden? mehr lesen

Mauern, Märkte, Metropolen - Glanz und Elend der Städte

Städte entstanden im Mittelalter aus Siedlungen an Burgen und Marktflecken, wie Erfurt aus einem Marktflecken an der Furt über die Gera. Ein mächtiger Sog zog die Menschen in die Städte, hier suchten sie Schutz und ihr Auskommen. Von starken Mauern umgeben, wie sie heute noch in Tangermünde erhalten sind, hofften sie Überfällen und Kriegen zu widerstehen.
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Kreuz, Schwert und Pflugschar - Glaubensstreit und Kirchenkampf

Über Jahrhunderte war der Streit um den rechten Glauben in Mitteldeutschland ein Kampf um die Macht. Zwischen Päpsten und Kaisern, Fürsten und Volk. Mit wem ist Gott? Mit wem ist die Kirche? Weithin sichtbar künden in Mitteldeutschland und anderswo gewaltige Dome und Kirchen von zu Stein gewordener Macht. Einst bildeten sie das Zentrum des Lebens, nicht nur des christlichen, sondern auch des weltlichen. mehr lesen

Schlachten, Krieger, Generäle

Die Region zwischen Harz und Elbe im 12. Jahrhundert. Hier regieren mit harter Hand mehr als ein Dutzend Herrscher, Grafen, Fürsten und Herzöge. Ihre Hauptbeschäftigung ist Krieg führen. Die Regel ist: Mitmachen und vielleicht gewinnen oder nicht mitmachen und auf alle Fälle verlieren. Ihr Krieg ist ein grausames Gemetzel, Mann gegen Mann, um ein paar Quadratkilometer zu erobern, eine Burg in Besitz zu nehmen oder um neue Untertanen als Steuerzahler zu gewinnen. mehr lesen

Moderne Zeiten – Webstuhl, Stickstoff, Mikroskope

1831: Voller Hass zertrümmern sächsische Arbeiter ihre Maschinen und Webstühle. Trotz schwerster Arbeit darben ihre Familien. Der Lohn für 16 Stunden harte Arbeit - er ist zum Sterben zuviel und zum Leben zu wenig. Doch der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Die Industrielle Revolution hat Mitteldeutschland mit voller Wucht erreicht.
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Strafe, Recht und Willkür 

"Wenn jemand einen Adligen tötet, büße er 600 Schillinge" so steht es im Bußgeldkatalog des "Lex Thuringorum", einer Aufzeichnung alter Volksrechte aus dem 9. Jahrhundert. 600 Schillinge - das entspricht einem Wert von 600 Rindern. Wer Leute niederen Standes tötet, büßt entsprechend weniger. Finanzieller Ausgleich, Entschädigung für den getöteten oder verletzten Ernährer einer Familie - das sind die wichtigsten Ziele frühmittelalterlichen Rechts. mehr lesen

Eliten, Pauker und Visionen

Man schreibt das Jahr 1392 nach Christus. Ein denkwürdiges Jahr für die mitteldeutsche Geistesgeschichte. 1392 wird in Erfurt eine Universität gegründet. Benötigt wird dafür ein päpstliches Dekret. Um bei ihrem Antrag keinen Fehler zu machen, schreiben die gewitzten Erfurter Bürger einfach aus der Gründungsurkunde einer anderen Universität ab, ohne das Urkunden-Latein wirklich zu verstehen. mehr lesen

Die Weimarer Republik – Ein Tanz auf dem Vulkan

Januar 1919. In Weimar tritt die Nationalversammlung zusammen. Die Stadt der Klassiker als Tagungsort ist mehr Verlegenheit denn Programm. Die Kommunisten proben die Fortführung der Revolution in Berlin. So weichen die Abgeordneten nach Weimar aus. Doch auch hier sind die Verhandlungen nur möglich, weil ein Freikorps die Nationalversammlung schützt.
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Heimat adé – Aufbruch in die Fremde

Mai 1831. Johann August Roebling aus Mühlhausen verlässt seine Heimat und schifft sich nach Amerika ein. Von klein auf hat er den Traum, Brücken zu bauen. Mit 20 Jahren ist er bereits ausgelernter Ingenieur. Doch die deutsche Bürokratie steht seinen neuen Ideen skeptisch gegenüber. Erst in den USA wird aus dem begabten Ingenieur ein Erfinder, der seine Ideen verwirklichen kann.
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Entdeckung im Herzen Europas

Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen: drei Länder mit einer Geschichte voller spannender Geschichten, glänzender Höhepunkte, gewaltigen Katastrophen - geprägt von Erfindern, Genies und Machtmenschen.

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Trabi, Tante Ju und Schwalbe

Flugzeuge aus Dessau, Autos aus Eisenach und die erste deutsche Ferneisenbahn zwischen Dresden und Leipzig - der Film zeigt die sprichwörtliche Mobilität der Sachsen, Anhaltiner und Thüringer.


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Höllenangst und Gottvertrauen

Sünder, Ketzer, Hexen, Heilige - und der große Reformator Luther: Vom Fegefeuer des Mittelalters über Reformation und Atheismus zu einem gnädigen Gott. Eine Region immer auf der Suche nach Erlösung und Wahrheit.

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Fürstenzug und Montagsdemo

Von Despoten, Diktatoren und Demokraten: seit der Zeit der Markgrafen rauben und leihen die Herrscher ihre Macht vom Volk, bis es aufbegehrt und neue Herren sucht.


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Lebenslust und Totentanz

Der Kampf gegen die Krankheiten und Seuchen, der Traum vom ewigen Leben und der Glaube an ein Leben nach dem Tod. Wie man zwischen Harz, Thüringer Wald und Lausitz lebte, litt und starb.
 
 
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Kumpeltod und Berggeschrey

Silber aus dem Erzgebirge, Kupfer aus Mansfeld, Kohle, Salz und Wismut-Uran bestimmen seit Jahrhunderten über Leben und Tod, über Macht und Niedergang, über Wohl und Wehe - von Kurfürsten, Knappen, Kadern und Kumpeln.

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