Gräfin Cosel - Aufstieg und Fall einer Mätresse
„Sie hatte ein längliches Gesicht, eine wohlgestaltete Nase, einen kleinen Mund; überaus schöne Zähne, schwarze, große, lebhafte und muntere Augen, schwarzes Haar, eine wunderschöne Brust; ihr Hals, ihre Hände und ihre Arme waren wohl gebildet… Ihre Leibesbildung konnte wie ein Meisterstück gelten; ihr Ansehen war prächtig, und sie tanzte mit der äußersten Vollkommenheit.“
So beschreibt ein Zeitgenosse der Cosel, Karl Ludwig von Pöllnitz, die Frau, die als einzige der zahlreichen Mätressen Augusts des Starken in die Geschichte eingegangen ist.
Begonnen hat ihr Aufstieg mit einer schicksalhaften Begegnung im winterlichen Dresden des Jahres 1704. Das Haus des Hofbeamten Hoym steht in Flammen.




