Die Kinderstube der Wilhelma


Mit der Dokumentation „Kinderstube Wilhelma“ folgt der SWR dem erfolgreichen Trend, Zootiere für das Fernsehen zu begleiten. Die Fokussierung auf Tierkinder sorgt dabei für zusätzliches Interesse: Kuschelig und niedlich, putzig, albern und verspielt erlebt der Zuschauer den Nachwuchs im Stuttgarter Zoo. Wer kann sich solchen Bildern entziehen?

Unterhaltsam und abwechslungsreich pendelt das Geschehen zwischen Eisbärgehege, Menschenaffenaufzuchtshaus und Schaubauernhof.

Der neue Star in der Wilhelma: Affenjunge Monza. Geboren in Frankreich, soll er in der Stuttgarter Wilhelma aufgezogen werden (Bild: SWR/Thorsten Backofen)

Doch belässt es diese Dokumentation nicht bei der Vorstellung der allerorten beliebten Tierbabys. Weil in der Stuttgarter Wilhelma ganz unmissverständlich das Wohl der Tiere im Vordergrund steht, sind hier einige der Tierkinder etwas ganz Besonderes: Der kleine Eisbär „Wilbär“, dessen erste Lebenswochen der Film zeigt, ist einer der seltenen Zuchterfolge von Eisbären in deutschen Zoos. Anders als Knut und Flocke hat „Wilbär“ das Glück, von seiner Mutter aufgezogen zu werden.

Die possierlichen Gorillakinder Mary und Monza haben in der Stuttgarter Wilhelma ein neues Zuhause gefunden, wie schon zahlreiche Artgenossen vor ihnen. Die Affenkinder wachsen hier in dem international renommierten Menschenaffenaufzuchtshaus bei größtmöglicher Fürsorge und Pflege auf. Der Stuttgarter Zoo hat jahrzehntelange Erfahrung mit heranwachsenden Menschenaffen. Den Zuschauer freut es, wenn er die anhänglichen und gesunden Mary und Monza beobachtet.

Auch Tierkinder mit weniger Prominenz doch nicht minderer Anziehungskraft faszinieren Besucher und Zuschauer: Das freche und widerborstige Trampeltier Casey erhält beispielhafte Lehrstunden und die Neugier der schwäbisch-hällischen Ferkel ist kaum zu übertreffen.

Die interessante und unterhaltsame Dokumentation mit den eindrucksvollen Tieraufnahmen produziert die OTTONIA Media GmbH im Auftrag des SWR für die ARD.