Zoogeschichten aus Stuttgart

Zweite Staffel der OTTONIA-Produktion „Eisbär, Affe und Co.“ läuft ab März in der ARD

Die Tiere und Pfleger in der Stuttgarter „Wilhelma“ sind inzwischen richtige Fernsehprofis. Bei der ersten Staffel von „Eisbär, Affe & Co.“ schalteten bis zu 2,45 Millionen Zuschauer ein und wollten sehen, wie Brillenpinguin Fritzi ausbüchste oder Känguru Franz unter Zahnschmerzen litt. Jetzt gibt es eine Fortsetzung mit den spannenden Geschichten aus dem zoologisch-botanischen Garten der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Die OTTONIA Media GmbH stemmte die Mammutaufgabe und drehte die vierzig neuen Folgen der zweiten Staffel in knapp fünf Monaten.

Geduld, Geduld und noch einmal Geduld heißt die wichtigste Tugend des Tierfilmers

Der Namenspatron von "Eisbär, Affe & Co."

Ziege mit blindem Passagier

„Wir hatten ein tolles Team, in dem alle an einem Strang gezogen haben“, sagte Producerin Dorothea Schrade. Dafür gab es eine ausgefeilte Logistik, denn pro Woche wurden zwei neue Folgen der Serie produziert. Für die zweite Staffel waren kleinere Drehteams unterwegs und die insgesamt zwölf Autoren nahmen mit Zwischenfragen mehr Einfluss auf die Geschichte der einzelnen Folgen, die alle jeweils unter einem Motto stehen.

Inventur bei den Skorpionen

Zwölf Autoren haben nach spannenden Themen gesucht. Sie schauten dem Tierarzt bei der Operation eines Nashorns zu, filmten im Insektarium, wie man Skorpione zählt und waren dabei, als bei Brillenpinguinen Gentests gemacht wurden. Die dienten der Überprüfung des Geschlechts der Pinguine. Dieses ist nach der Geburt oft nicht eindeutig zu bestimmen und kann nur geschätzt werden.

Vom Baby zum Teenie

Zwei Helden der neuen Staffel sind die beiden Gorillababys „Mary II“ und „Monza“. Das Gorillamädchen kam aus dem Münsteraner Zoo nach Stuttgart und verbrachte sogar kurze Zeit auf der Intensivstation in der Uni-Klinik Köln. Im November traf die kleine Gorilladame im Affenkindergarten auf ihren Gefährten Monza aus Frankreich, der von seinem Vater nach der Geburt verletzt und nach Stuttgart gebracht wurde. Um seine Ankunft richtig in Szene zu setzen, wurde auch drei Tage in Frankreich gedreht.

Noch vor dem Drehbeginn gab es bei den Schneeleoparden in der „Wilhelma“ Nachwuchs. Ein Kamerateam begleitete das Jungtier die gesamten fünf Monate. Traurig wurde es zum Schluss, als die Mutter der jungen Schneeleopardin schwer erkrankte.

Heimat für 1.000 Arten

Um 1842 ließ König Wilhelm I. am Rande des Stuttgarter Rosensteinparks ein Badehaus errichten. Es war der maurischen Stadtburg Alhambra von Granada nachempfunden und ähnelt einem Märchen aus 1001 Nacht. Die ersten Tiere kamen nach dem Zweiten Weltkrieg hinzu. Bis heute gilt die Mischung aus Tierpark, botanischem Garten und historischen Bauten in einer maurischen Gartenanlage als einzigartig. Mit fast 1.000 Tierarten ist die Stuttgarter „Wilhelma“ nach dem Zoologischen Garten in Berlin der artenreichste Tierpark in Deutschland.

„Eisbär, Affe und Co.“ wird ab dem 4. März, montags bis freitags, ab 16.10 Uhr im Ersten gesendet.

 

Pressemitteilung © OTTONIA Media GmbH 03/2008