2. Staffel "Eisbär, Affe & Co."

Im Jahr 2008 produzierte die OTTONIA eine Fortsetzung der spannenden Geschichten aus dem zoologisch-botanischen Garten in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart: Das Stuttgarter Team der OTTONIA stemmte die Mammutaufgabe, und drehte 40 neuen Folgen der zweiten Staffel von "Eisbär, Affe & Co." in nur fünf Monaten.

Mehrere Kamerateams waren im Einsatz, um die spannendsten Augenblicke der Zoobewohner in Bilder zu bannen. Das erforderte tierisch viel Geduld von allen, und zwar vor und hinter der Kamera. Zwölf Autoren haben nach spannenden Themen gesucht. Die Zusammenarbeit mit den Pflegern im Zoo funktionierte wunderbar.

Der Namenspatron von "Eisbär, Affe & Co."

Die 40 Folgen der zweiten Staffel im Einzelnen:


Folge 55: Die Halbstarken

Die erste Folge der zweiten Staffel von „Eisbär, Affe & Co“ widmet sich den Halbstarken in der Wilhelma. Bei dem Schneeleoparden-Mädchen steht eine Impfung an. Es gebärdet sich so unmanierlich, dass nach der Aktion Revierleiter Jürgen Deisenhofer zum Patienten geworden ist. Ähnlich zügelloses Verhalten haben die Junggorillas im Menschenaffenauf-zuchtshaus gezeigt. Durch ihr Toben ist eine Scheibe zu Bruch gegangen und plötzlich sind die Rabauken ganz kleinlaut. Den Alpaka-Rüpeln sollen Zucht und Ordnung anerzogen werden: Halftertraining ist ein erster Schritt. Das es bei den Halbstarken auch viel ruhiger und konfliktfreier zugehen kann, beweisen die Pinguine und Erdmännchen – sehr soziale Tiere.

Sendetermin: 4. März 2008 um 16:10 Uhr im Ersten


Folge 56: Schöner wohnen in der Wilhelma

Dem Thema „Schöner wohnen“ widmet sich diese Folge von „Eisbär, Affe & Co“: Neue Entwürfe für Pinguin-Höhlen präsentiert Revierleiter Gerhard Popp. Bei den Fenneks wird neu möbliert und die Trampeltiere feiern Beach-Party. Bei den Gänsegeiern herrscht Ausnahmezustand: Die Pfleger schwingen die Besen, fangen die Vögel ein und verfrachten sie in Käfige. Das passiert alles für einen guten Zweck: das Geier-Heim soll schöner werden. Auch bei den Elefanten sind Veränderungen im Gange: Neue Bäume zur Körperpflege kommen an. Bei dem Liebling der Wilhelma, Gorilla-Baby Mary Zwo, geht es da vergleichsweise ruhig zu. Die Kleine fühlt sich in ihrem neuen Stuttgarter Zuhause pudelwohl, kaum zu glauben, wie schwer ihr Start in´s Leben war.

Sendetermin: 5. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 57: Fressen und Gefressen werden

Um „Fressen und Gefressen werden“ dreht sich sehr Vieles in der Wilhelma. Elefanten-Füttern ist sogar ein Geburtstagsgeschenk, das große Freude macht. Sabrina Gühring ist überglücklich über die Geburtstagsüberraschung und den Rüsselkontakt zu ihren Lieblingstieren. Gorillababy Mary Zwo, verspielt und gesund, hat aufgeholt und steht mittlerweile gut im Futter. Sie ist der ganze Stolz von Pflegerin Elke Kastner. Zur Vielfalt der Wilhelma Futterpalette gehören die Heuschrecken. Selbst genügsam und mit Weizenmatten zufrieden, stehen sie selbst auf dem Speiseplan zahlreicher Wilhelma-Bewohner, von den Rüsselspringern oder Giftspinne Nepila. Zum gelungenen Mahl gehört auch die angemessene Tischgesellschaft, platziert nach strenger Tischordnung. Wenn es bei den Elefantendamen Brot gibt oder bei den Eisbären Marmorkarpfen, wird schnell klar, wer wo in der Rangordnung steht.

Sendetermin: 6. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 58: Eifersuchtsdramen und Liebesromanzen

Der Abschied für immer zwischen Orang-Utan-Weibchen Sinta und ihrem Pfleger ist schmerzvoll für beide Seiten. Funkstille herrscht zwischen den südamerikanischen Acouchis – und Babyboom bei den Kängurus: die Wilhelma kennt alle Tonarten von Liebe und Zärtlichkeit – aber auch von Verzweiflung, Streit und Trennung! In den Gehegen und auf den Anlagen spielen sich Eifersuchtsdramen und Liebesromanzen ab. Gewagt wird ein Blick in die Herzensangelegenheiten der Wilhelma-Bewohner. Das Eintreffen von Orang-Utan-Weibchen Sinta aus Hamburg sorgt für ein Gefühlschaos zwischen Affenchef Moritz und seiner bisherigen Partnerin Conny. Kuh Silke muss sich von ihrer Sandkastenliebe Sören trennen – der sich sehr schnell anderweitig tröstet. Und die Pinguine produzieren derart viel Nachwuchs, dass um- und angebaut werden muss.

Sendetermin: 7. März 2008 um 16:10 Uhr im Ersten


Folge 59: Reisefieber

In der Wilhelma ist das Reisefieber ausgebrochen. Kuh Silke und die drei Kälbchen Pit, Paco und Sören gehen auf große Fahrt zur Limpurger-Rasseschau nach Wackershofen. Nur Siegerkuh Silke kehrt in die Wilhelma zurück. Die drei Kälber bekommen bei Züchtern ein neues Zuhause. Eisbär-Dame Hallensia fährt nach Wien. Dort soll es einen äußerst sympathischen Eisbären geben…Anton, der Stuttgarter Eisbär, ist ihr viel zu dominant. Bevor die Reise beginnt, muss Hallensia in die Narkose gelegt werden. Anders ist sie nicht in die Transportkiste zu bringen. Abschied auch bei den Blessböcken. Doch an den Abschiedsfotos sind die Antilopen völlig desinteressiert. Drei von ihnen kommen im Tierpark Neuwied in eine Blessbockdamen-Alters-WG. Aquarienspezialist Kai-Uwe Genzel bringt Korallen und Annemonen, sensible Wesen und launisch im Farbspiel, von Stuttgart nach Nürnberg, zum Großhändler. Ein guter Handel für beide Seiten.

Sendetermin: 10. März 2008 um 16:10 Uhr im Ersten


Folge 60: Pubertierende Zoobewohner

Mit dem Erwachsenwerden haben nicht nur die Menschen ihre Probleme! Bei den Pinguinen muss erst mal geklärt werden, wer überhaupt wer ist – und ob die Pfleger mit ihrer Pinguin-Namensgebung nicht voll daneben liegen. Weil Moritz nämlich eigentlich ein Mädchen ist, Marina dagegen vielleicht aber ein Junge. Hier kann nur der DNA-Test Klarheit bringen! Trampeltierjunior Casey soll artig die Hufe heben und kann so richtig störrisch sein und – trampeln! Und für Shikari, das Nashornbaby gibt es sogar eine Riesentorte – zum ersten Geburtstag steigt eine ausgewachsene Dickhäuter-Party. Weil das Gorillababy Mary sehr auf seine Pflegerin fixiert ist, nimmt die sie regelmäßig zu den „Großen“ mit. Sie sind manchmal etwas anstrengend, die Wilhelma-Heranwachsenden, aber die Pfleger sind unermüdlich um sie bemüht.

Sendetermin: 11. März 2008 um 16:10 Uhr im Ersten


Folge 61: Frühjahrsputz in der Wilhelma

Während der Kehrwoche regen sich schon im Morgengrauen fleißige Hände in der Wilhelma! Die Dscheladas finden es etwas übertrieben, wenn früh um sechs Uhr dreißig der umfassende Affenhausputz beginnt! Reinlichkeit ist eine Zier. Die Eisbären müssen dafür sogar ihre Anlage räumen; sie werden mit großen Knochen weg gelockt, damit das Schrubber-, Schlauch- und Schippengeschwader walten kann. Und bei den Gänsegeiern ist das Großreinemachen atemberaubend: Weil der Geierkot ätzend ist, tragen die Pflegerinnen Schutzmasken! Flusspferdbulle Mike sieht den Aktivitäten im Flusspferdbecken gelassen zu. Wenn alles gesäubert ist, wird er sofort wieder sein Revier markieren.

Sendetermin: 12. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 62: Wellness- und Beautytag

„Schöner werden“ ist auch in der Wilhelma ein Thema. Doch auch wenn es scheinbar um Äußerlichkeiten geht, hat jedes spezielle Beauty-Programm einen besonderen Grund. Den Stelzvögeln werden die Flügel gestutzt, damit sie sich in der Voliere nicht verletzen. Um den Mangel an Feuchtigkeit auszugleichen, den sie in ihrer natürlichen Umgebung hätten, werden den Gorillas dreimal täglich Hände und Füße eingecremt. Regelmäßig stehen bei den Eseln Hufpflege-Termine auf dem Tagesplan. Und die Elefanten genießen ihre Hautpflege mit dem Wasserstrahl, zumal im Anschluss immer gleich ein Dessert gereicht wird. Wer schön sein will, muss nicht unbedingt leiden.

Sendetermin: 13. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 63: Auf zu neuen Gehegen

Umzüge gibt es häufig in der Wilhelma! Alle sind andauernd unterwegs: die Pfleger zu den Tieren – die Tiere in neue Familien oder in andere Gehege. Nur für Sancho, den kleinen Esel, ist es ein Abschied für immer. Seinen Pflegern ist es schwer ums Herz: Sancho kommt in einen Tiergarten in der Schweiz und soll dort für Eselnachwuchs sorgen. Bei den Keas beschäftigt eine konfliktvolle Dreierbeziehung die ganze Voliere. Grund genug, den Störer auf die Reise zu schicken. Die Buntbarsche schwimmen in einem großen Becken und schauen plötzlich in kühle aber nicht uninteressierte Alligator-Augen. Andauernd was Neues! Wer etwa auf der Elefantenkuh Molly durch die Wilhelma reitet, hat den nötigen Draufblick.

Sendetermin: 14. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 64: Gut aufgehoben auch im Alter

In der Wilhelma leben auch viele alte Tiere - und werden nicht abgeschoben! Ein uralter Kugelfisch, dem auch noch ein Auge fehlt, hätte in freier Natur keine Überlebenschance. Im Stuttgarter Zoo kümmert sich ein Pfleger liebevoll um ihn - auch wenn der alte Herr mitunter unfreundlich und reichlich bissig reagiert. In der Wilhelma hat man auch ein Herz für alte Tiere: Bruno bekommt Platten aus Tropenholz unter den Huf - das tonnenschwere Panzernashhorn ist wieder mobil und so vor den Leiden des Alters bewahrt. Das Pfleger-Ehepaar Scharpf hat sein ganzes Leben dem Zoo geweiht und zusammen mit den eigenen Kindern gleich ein paar Affenbabies mit aufgezogen. Die hatten eine gute Kinderstube.

Sendetermin: 17. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 65: Familienprobleme und Problemfamilien

Wenn Frischlinge frech werden, müssen sie hinaus ins Leben - besonders wenn im Stall schon der nächste Wurf grunzt. Die jungen Wilden könnten den Geschwistern gefährlich werden und die Bache wiederum aggressiv auf ihre Älteren reagieren. Es ist gar nicht so einfach, überall in der Wilhelma den Familienfrieden zu wahren. Ein kleiner Affe lebt sogar bei einer anderen Tierfamilie, weil er nicht mehr in die Herde passte. Für die ganz problematischen Fälle gibt es den Tennhof: Fünfzehn Kilometer von der Wilhelma entfernt leben hier kranke Tiere oder Exemplare, für die im Zoo kein Platz mehr war. Hier werden sie bestens betreut durch besonders erfahrene Pfleger.

Sendetermin: 18. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 66: Spielend lernen und lernend

Tiere sind erfinderisch. Besonders, wenn es darum geht, an das Futter zu kommen. Damit die Wilhelma-Bewohner fit bleiben, lassen sich die Pfleger andauernd neue Spiele einfallen: Keiner ist zu klein, zu alt oder zu träge, ein paar Aufgaben zu erfüllen. Der alte Krake holt sich die Auster fingerfertig aus der Reuse. Die Erdmännchen spielen fröhlich Ball, weil der ein Loch hat und mit Futter gefüllt ist. Und die Tigerkinder merken, dass nur sie in die Röhre passen, in der das Fleisch wartet. Die Tigermutter muss draussen bleiben, zeigt ihnen aber, wie es gemacht wird. Außerdem ist noch eine aufgeweckte Kindergeburtstagsgesellschaft im Zoo unterwegs: eine Boa um den Hals gelegt bekommen, das ist ein bleibendes Erlebnis.

Sendetermin: 19. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 67: Schule für alle

In der Wilhelma lernen alle. Junge Tierpfleger durchlaufen hier ihre Ausbildung. Erfahrene Pfleger erforschen das Wesen von Tieren, über die bisher nur wenig bekannt ist. Das scheue Okapi lernt, nicht mehr panisch auf bestimmte Geräusche zu reagieren. Junge und ältere Elefanten lernen, sich beim Essen zu benehmen. Besucher lernen die Maras kennen und das junge Trampeltier Casey lernt leider überhaupt nicht, wie man sich beim Spaziergang an der Leine benimmt.

Sendetermin: 20. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 68: Wer bin ich?

Die Frage aller Fragen wird auch in der Wilhelma gestellt. Ist Pinguin Karl wirklich Karl und ein Kerl oder vielleicht Karline und weiblich? Für die Pinguine sind solche Fragen gar nicht so tragisch. Bei ihnen sind alle egal! Bei den Elefanten ist das etwas anders, auch wenn sie in ihrem Stuttgarter Rudel gar keine Männer haben. Zella wird 40 und erreicht damit schon ein respektables Elefantenalter. Ihr Geburtstag fällt mit einem Firmenjubiläum zusammen. Die Taufe bei den Schneeleoparden dagegen verläuft eher unspektakulär, doch der Name für die kleine fesche Katze passt- Lola! Kuh Wolkes Kälbchen soll auch einen Namen bekommen. Es steht noch etwas wcklig auf den Beinen. So wirkt der Name "Wotan" noch etwas übertreben, aber das kann sich ja bald ändern. Den Alpakas steht eine Prüfung auf Herz und Nieren bevor. Alpaka-Zuchtspezialsiten inspizieren Fell und Farbe, Ohren, Hufstellung und die Zähne und verteilen schließlich Punkte.

Sendetermin: 25. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 69: Tischlein deck dich!

In der Wilhelma wird täglich frisch aufgetischt. Die Elefanten bekommen Melonen serviert, eine Delikatesse für die Dickhäuter. Auch die Giraffen erhalten ein delikates Menü, allerdings kommt es hier auf die Servierkunst an, nichts geht ohne Leiter. In der Fisch-Kantine stehen Meeresfrüchte auf dem Speiseplan, und auch hier ist die Darreichung ab und an echt speziell. Ob Kugel-, Angler- oder Kuhkofferfisch, jeder verlangt eine Extrabehandlung. Für die neun nach Leipzig umziehenden Pinguine gibt es eine große Packung Frischfisch als Reiseproviant mit auf den Weg.

Sendetermin: 26. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 70: Visite

In der Wilhelma geht es auch den Patienten gut! Bei seiner normalen Visite reist Dr. Tierarzt Dr. Rietschel zoologisch fast einmal um die Welt. So sieht er sich die Sumatratiger an, schaut im Gorillakindergarten nach dem Rechten und fühlt einem Känguru auf den Zahn. Bei den großen Elefanten gibts Pediküre und bei den winzigen Zebrafinken spürt der Pfleger einfach mit dem Daumen, ob ein Vogel richtig ernährt ist. Krokodile gelten immer als besonders gefräßig, wenn aber ihr Pfleger zu lange im Urlaub war, verweigern sie schon mal aus Protest das Futter.

Sendetermin: 27. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 71: Tierschicksale, die zu Herzen gehen

Manche Wilhelma Bewohner haben ein richtig abenteuerliches Leben hinter sich. Drei Graupapageien, eigentlich Schmuggelware, sind am Frankfurter Flughafen beschlagnahmt worden und warten auf die Weltreise in den Zoo von Landau. Spät in der Nacht trifft Monza ein, ein kleiner Affenjunge aus Frankreich. Sein aggressiver Gorillavater hat ihn fast getötet und dabei schwer verletzt. In Stuttgart wird der kleine Monza eine neue Heimat finden. Eine Freundin, Gorillababy Mary,wartet schon auf den neuen Spielkameraden. Brillenbärin Punja muss betäubt werden, denn eine Ultraschalluntersuchung soll klären, ob mit Brillenbärenbabys zu rechnen ist.

Sendetermin: 28. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 72: Kinder, Kinder!

Das Duo M & M hat seinen ersten öffentlichen Auftritt: Mary und Monza, die Gorillakinder. Werden sich die Beiden vertragen? Der kleine Monza ist gerade aus dem Zoo in Frankreich eingetroffen. Im Raubkatzenrevier müssen drei wilde kleine Tigerkinder bei Laune gehalten werden. Pfleger Lothar Haag wird nicht müde, sich immer neue Spiele auszudenken. Im Schmetterlingshaus kann man die wunderbare Metamorphose von der Puppe bis zum prächtigen Falter beobachten und das Schneeleopardenmädchen Lola bekommt eine Pforte im Käfig, um künftig herrliche Klettertouren machen zu können. Für ihre Tierkinder tun die Pfleger und Tierärzte alles.

Sendetermin: 31. März 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 73: Wohlfühlen im Zoo

Auch in der Wilhelma spielt der Wohlfühlfaktor eine große Rolle, und er betrifft alle: Tier, Mitarbeiter und Besucher. Vor allem jedoch geht es um die Bewohner: Unterhaltung, Unterkunft, Körperpflege, Spezialmenü - ein breites Spektrum wird in der Wilhelma geboten. Eisbär Anton, den die Langeweile plagt, bekommt artgerechtes Spielzeug und geht vor Neugier sogar die Wände hoch. Die wachsende Unzufriedenheit der Pingiune mit ihrem Wohnstandard hat Pfleger Gerhard Popp neue Pinguin-Musterhäuser projektieren lassen. Während Tapir Thai sich zufrieden von Pfleger Thomas Rapp das Fell striegeln lässt, empfängt Poitou-Esel Nepomuk den Hufstylisten. Und wenn sich die Tiere wohlfühlen, sind auch die Pfleger zufrieden.

Sendetermin: 01. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 74: Pfleger und ihre Schützlinge

Tigerpython Monika fährt aus der Haut und erstaunlicherweise hilft ihr Tierpfleger Harry Aberle dabei. Wenn bei den Steinböcken Tierärzte und Pfleger zum Impfen eintreffen, wird die Meute wild und sucht das Weite. Die Pinguine sind beleidigt, wenn die neugierigen Pfleger ihren Nachwuchs betrachten wollen. Doch alles Hacken und Schimpfen nützt nichts, sie müssen aus ihren Nestern weichen. Der neugierige Fritz sichert sich vorsichtshalber gleich mehrere Ausweichquartiere. Die Gorilla-Halbstarken randalieren mal wieder, dass sich die Balken biegen und brechen! Affentheater!

Sendetermin: 2. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 75: Giraffenumzug und die Heimkehr der Seeadler

Alltag und Veränderung liegen dicht beieinander in der Wilhelma! Giraffenbulle Kiwambo steht am Beginn eines neuen Lebensabschnitts: Er soll umziehen in einen Zoo nach Frankreich. Giraffentransporte sind nicht ohne - wegen der Gliedmaßenlänge und wegen Kiwambos Eigensinn! Die Seeadler kehren heim aus einem Ausweichquartier in die frisch renovierte Voliere. Bei den Schweinen im Schaubauernhof füllt sich das Kinderzimmer. Vierzehn Ferkel stammen von einer Muttersau, deren Liebe manchmal echt erdrückend sein kann!

Sendetermin: 3. April um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 76: Action im Zoo

Wenn Nashornbulle Bruno mit Murmeln spielt, dann sind es welche im 90 Kilo-Format! Auf dem Schaubauernhof der Wilhelma veranstalten die Pfleger eine Art Bockspringen. Diese Aktion dient nur einem Ziel, der Zeugung von Nachwuchs! Um zartrosa Gefieder geht es bei den Flamingos und bei den Gorillas läuft ein bunt schillerndes Unterhaltungsprogramm mit Seifenblasen, natürlich nur so lange, bis einer der Beteiligten die Requisiten frisst.

Sendetermin: 4. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 77: Stars und Sternchen in der Wilhelma

Wer sind die Stars in der Wilhelma? Keiner singt so schön wie die Gibbons, keiner turnt so atemberaubend im Wasser wie die Seelöwen, und keiner ist so niedlich wie die neugeborenen schwäbisch-hällischen Ferkel! Die Wilhelma verfügt über ein erstaunliches Star-Aufgebot! Das stellen auch die Kicker des VfB Stuttgart fest, die zu einem Freundschaftsspiel mit der Damenmannschaft der Elefanten angetreten sind. Selten haben sich die Erfolgsfußballer so respektvoll auf einen Gegner eingestellt. Die belohnen ihre Gäste mit einem Elefantenritt quer durch die Wilhelma.

Sendetermin: 7. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 78: Patenschaft

Es ist ein Höhepunkt im Wilhelma-Jahr, wenn die Paten kommen! Zwischen 4 und 400 Euro im Jahr zahlen begeisterte Zoobesucher für eine Patenschaft mit dem Privileg, ihr Patentier regelmäßig zu besuchen. Doch Wilhelma Paten sind ohnehin begeisterte Zoogänger. Das Ehepaar Winkler hat sich sogar hier kennen und lieben gelernt. Kommen sie in die Wilhelma zu den Affen, fühlt sich das fast an wie Familienbesuch! Tiere erhalten den Menschen jung und gesund. Das ist erwiesen und Grund genug, auch für die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere einiges zu tun. Bis ins hohe Alter arbeiten Wilhelma Fans ehrenamtlich im Zoo.

Sendetermin: 8. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 79: Nachwuchs allerorten

Kinder! Kinder! In der Wilhelma ist der Generationenvertrag kein Thema, denn hier wird laufend Nachwuchs geboren. Bei den Gibbons gibt es eine Taufparty mit Geschicklichkeitsspielen - Wer klaubt als Erster das Futter aus dem Karton? Bei den schäbisch-hällischen Schweinen steht eine große Impfaktion bevor: Jeder Winzling aus dem großen Wurf bekommt Eisenpräparate. Bei den Pinguinen hat der Revierleiter Mühe, den Überblick über die neu geschlüpften Küken zu behalten. Schülerinnen arbeiten einen ganzen Tag ehrenamtlich im Zoo und lernen den Traumberuf Tierpfleger von einer ganz anderen Seite kennen... beim Ausmisten der Ställe. Als Belohnung gibt es eine Elefantentour durch die Wilhelma.

Sendetermin: 9. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 80: Der Zoo als Arche

In der Wilhelma leben viele Tiere, die in der Wildnis dramatisch bedroht sind. Die Vision, bestimmten Tierarten in der Natur nicht mehr zu begegnen, rückt bedrohlich näher. In einer Zeit, in der die ursprünglichen Lebensbedingungen von Wildtieren zerstört oder territorial immer mehr eingegrenzt werden, wächst die Bedeutung von Tiergärten als Refugium der Arterhaltung. "Eisbär, Affe & Co" berichtet über die jahrzehntelangen Erfahrungen der Wilhelma bei der Nachzucht von Menschenaffen und anderer bedrohter Arten.

Sendetermin: 10. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 81: Turbulenzen bei der Zoo-Inventur

Auch die Wilhelma ist ein Zoo, bei dem sich vieles um Zahlen dreht! Er ist einer der artenreichsten Zoos in Deutschland. Fast genau 1100 verschiedene Tierarten leben hier! Natürlich möchte man von Zeit zu Zeit wissen, wie viele Exemplare es insgesamt sind und was da alles kreucht und fleucht. Das ist bei den Elefanten sicher kein Problem. Sie sind einfach zu zählen. Ganz anders verhält es sich bei den Rennmäusen, so klein und beweglich wie sie sind. Wie zählt man die vielen Fische, die im Schwarm durch das Aquarium schweben und wie die vielen Vögel, die in der Voliere unterwegs sind?

Sendetermin: 11. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 82: Besondere Besucher

Die Wilhelma Mannschaft hat heute ganz besondere Gäste. Eine Gruppe blinder und sehschwacher Kinder besucht den Zoo. Wie bringt man Kindern die Tiere nahe, die gar nichts oder fast nichts sehen können? Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe für Pfleger und Zoopädagogen. Die Gorilla-Aufzuchtstation verabschiedet zwei ihrere Lieblinge in einen Zoo nach Frankreich. Zwei Wilhelma-Pflegerinnen erleben mit ihren Gorilla-Zöglingen ein Roadmovie über 1000 Kilometer. Bei den schwäbisch-hällischen Schweinen fallen heute gewichtige Entscheidungen. Wer ist zur weiteren Zucht geeignet und wer hat eine abgekürzte Karriere als Mastschwein?

Sendetermin: 14. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 83: Umzüge

In der Wilhelma ist wieder mal alles in Bewegung. Die Knochenhechte müssen umgesetzt werden, damit ihr Aquarium neu bepflanzt werden kann. Die Boa ist verstimmt, weil sie ihr Terrarium räumen muss für ein Leguan-Paar aus Bayern. Revierleiter Gerhard Popp schart Unerschrockene um sich, um die Pelikane einzufangen. Die sollen umziehen ins Winterquartier. Azubi Michaela Gaum dreht eine Abschiedsrunde, denn ab morgen ist sie in einem anderen Revier. Der Ruf der Wilhelma dringt bis nach Frankreich. Dorthin sind die beiden Gorillakinder Ndowe und Nbia umgezogen. Zusammen sind sie stark und zeigen es den älteren Gorillas!

Sendetermin: 15 April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 84: Von Venusfliegenfallen und Vogelspinnen

Nicht nur die Tiere der Wilhelma sind immerzu hungrig - auch manche Pflanzen! Die Venusfliegenfalle und der Kannenstrauch können für Insekten oder gar kleinere Eidechsen tödlich sein. Vogelspinnen sind gar nicht so gräßlich, wie man immer annimmt. Eine Stuttgarter Kindergartengruppe spielt sogar mit Ihnen - fast wie mit Kuscheltieren. Davon kann im Kaimanbecken keine Rede sein. Hier ist Großreinemachen angesagt und der Kaiman macht Annäherungsversuche bei seinem Pfleger. Die Begeisterung hält sich in Grenzen. Selbst bei bestimmten Fischarten kann Körperkontakt lebensgefährlich sein. Es gibt eine Menge Exoten, die man besser durch die schützende Glasscheibe betrachtet.

Sendetermin: 16. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 85: WG mit Besonderheiten

Auch Lebensgemeinschaften in der Wilhelma haben ihre Besonderheiten. Orang-Utah Weibchen Sinta weigert sich seit Tagen, das Gehege zu verlassen. Die Folge ist, dass der Käfig nicht gereinigt werden kann und ddas stinkt allmählich zum Himmel! Trotzdem genießt Sinta die Sympathien ihrer Mitbewohner. Sogar der Orang-Utah-Chef ist Wachs in ihren Händen. Auch bei den Gorilla-Babies wächst eine ganz eigene Jugend-WG zusammen. Pfleger Lothar Haag hat Mühe, die Horde Waldhunde ein bisschen in Bewegung zu bringen. Sie neigen nämlich etwas zur Behäbigkeit. Bei den Pinguinen dagegen muss sogar eine Mauer gebaut werden, um Ausreißer künftig an Privatexkursionen quer durch die Wilhlma zu hindern.

Sendetermin: 17. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 86: Gaumenfreuden

Auch in der Wilhelma gibt es Gourmets. Wie junge Mütter sind die Pfleger, wenn es um ihre Schützlinge geht. Nur das Beste darf es sein! Das meint jedenfalls der Futtermeister des Zoos. Aber keine Angst, sein Lager sieht aus wie ein gut sortierter Obst- und Gemüsemarkt. Der Fisch kommt nicht selten von Anglern und privaten Fischzüchtern. Die Wilhelma hat eben viele Freunde. Passionsfrüchte und anderes Exotenobst wachsen sogar im eigenen Haus. Man braucht nur sehr lange Leitern.

Sendetermin: 18. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 87: Lebensgefahr für Lea

Die Tierärzte sind in der Wilhelma ständig im Einsatz. Schneeleopardin Lea ist lebensgefährlich erkrankt. Sie nimmt kein Futter an und hat bedrohlich an Gewicht verloren. Dr. Rietschel betäubt sie, um das Tier näher untersuchen zu könne. Es steht nicht gut um Lea. Ein Blutbild soll Klarheit bringen. Dr. Rietschels Kollegin Carina Johann ist mit einer Impfaktion bei den Kleinsäugern unterwegs. Sie reagieren recht unterschiedlich auf die Kanüle. Am unkompliziertesten sind die Faultiere, ob Spritze oder nicht, sie wollen einfach nur abhängen. Bei den Schweinen auf dem Bauernhof sind alle gesund und munter. Heute treffen zwei Ferkelgenerationen aufeinander.

Sendetermin: 21. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 88: Achtung bissig!

Die Wilhelma hat auch ihre gefährliche Seite! Zwar sollte man keine Angst vor großen Tieren haben, aber aufpassen sollte man trotzdem. Das gilt genauso für kleinere Tiere. Der Biss der Klapperschlange zum Beispiel kann tödliche Folgen haben. Nicht so gefährlich ist seit einigen Tagen die Schneeleopardin Lea. Die Feindiagnostik in der Tierklinik soll zeigen, was der Großkatze fehlt. Tapire wirken gemütlich, können aber ordentlich zubeißen und Skorpione sind erstaunlicherweise ungefährlicher als ihr Ruf.

Sendetermin: 22. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 89: Sprechstunde im Zoo

So manche Tiere haben ein Wehwehchen. Dann kommt der Doktor. Dr. Rietschel und seine Mitarbeiter sind ein kompetentes Team, wenn es um die Gesundheit der Wilhelma-Tiere geht. Zu dieser tierärztlichen Kompetenz gehört auch, Spezialisten hinzu zu ziehen, wenn es nötig ist. Shebili ist Zuchtstute bei den Somali-Eseln, einer äußerst seltenen und kostbaren Tierart. Aber sie bekommt keine Fohlen mehr. Anlass für eine eingehende Untersuchung durch den Huftierexperten. Bei den Raubkatzen bangen alle um das Leben der Schneeleopardin Lea. Wird sie Futter annehmen und die lebenswichtigen Medikamente schlucken? Das sind schicksalhafte Fragen, neben denen die Huf-OP eines Zebras fast schon zum Routinegriff verblasst. Aber hier ist es das Narkoserisiko...

Sendetermin: 23. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 90: Nachtleben

Guten Morgen - gute Nacht! Wenn die Sonne untergeht hinter der Wilhelma, heißt das noch lange nicht, dass dort gleich absolute Ruhe einkehrt. Ein bisschen dauert es schon, bis man die temperamentvollen Kängurus überzeugt hat, dass jetzt Schlafenszeit ist. Der Nachtwächter tourt durch den Zoo und hat ein Auge drauf, ob es im Amazonienhaus warm genug ist oder ob im Aquarium das Verhältnis von Wasser und Sauerstoffanreicherung stimmt. Können Fische eigentlich träumen? Und was treiben Fledermäuse so die ganze Nacht? Wenn der neue Tag erwacht, sind einige Tiere sofort wieder aktiv, bei anderen dauerts eben ein bisschen. Faultiere beispielsweise, scheinen echte Morgenmuffel zu sein.

Sendetermin: 24. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten

Foto: pixelio.de

Folge 91: Gastspiele

Die Mitarbeiter der Wilhelma kennen nicht nur die ihnen anvertrauten Tiere. Mehr und mehr finden sich im Zoo auch Gäste ein. Von irgendwo her kommen Graureiher, Stockenten und Weißstörche. Diese Gäste sind gern gesehen in der Wilhelma - sie erweitern die Artenvielfalt. Dem Tierbestand des Zoos nicht so zuträglich ist die Anwesenheit der Füchse. Nächtens versuchen sie gern mal einen kulinarischen Ausflug zu den Flamingos oder in das Gehege der Pinguine, wo sie allerdings mit einem elektrischen Zaun begrüßt werden. Die Wilhelma hat heute aber auch ganz andere Gäste: Eine Kindergeburtstagsgesellschaft wandert von Attraktion zu Attraktion.

Sendetermin: 25. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 92: Zoogesichter

Was sind denn Gesichtertiere? Wohl jene, mit einem besonderen Aussehen. Bitte recht freundlich! Die Wilhelma hat viele Gesichter. Obwohl die schwäbisch-hällischen Schweine auf dem Schaubauernhof Öffentlichkeit gewohnt sind, wird dieser Fototermin besonders anstrengend. Die Ferkel protestieren lautstark. Auf der Krankenstation muss ein kleiner Weißkopfsaki am Knie operiert werden. Bei den Fenneks, den kleinen Hunden mit den riesigen Ohren, hört man fast das Gras wchsen. Die Chamäleons verdrehen ihre Augen in jede nur denkbare Richtung und die Vieraugenfische sind gleich doppelt ausgestattet. In der Wilhelma zeigen viele Tiere ihr wahres Gesicht.

Sendetermin: 25. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 93

Au Backe!! Das Känguru hat Zahnprobleme! Tierarzt Dr. Rietschel muss das tier betäuben. Sehr aufgeweckt wirken dagegen die Schlangen, denn fünf AZUBIS müssen heute das Einfangen von Schlangen üben. Se stehender Würgeschlange boa constrictor und einer hochgiftigen Kobra Aug`in Aug` gegenüber. Am Besten haben es duiesmal die Bonobos. Die Affen bekommen heute neue Hängematten- speziell für sie angefertigt, nach einem Wilhelma-Patent, das von anderen Zoos gerne übernommen wird. Die Wilhelma hat eben die Nase vorn.

Sendetermin: 28. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten


Folge 94

Der kleine Gorilla Monza erhält Besuch aus Frankreich: Douglas Rudeaux, sein Pfleger aus dem Zoo, aus dem Monza vor zwei Monaten nach Stuttgart gekommen ist. Ein anrührendes Wiedersehen. Der Zoodirektor Prof. Jauch nimmt uns mit auf einen Rundgang durch die Wilhelma. Tierarzt Dr. Rietschel ist wie immer im Einsatz. Dann heißt es Abschied nehmen: Pflegerin Sarah Busch verlässt das Giraffenhaus und den Zoo. Und auch wir verlassen die Wilhelma - nach dieser 40. Folge.

Sendetermin: 29. April 2008 um 16.10 Uhr im Ersten